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Nicht nur im Projektmanagement, sondern auch allgemein in Unternehmen ist es wichtig, eine gute Kundenbetreuung zu führen. Hier ist allerdings zu unterscheiden zwischen den verschiedenen Arten von Kunden. Denn während manche Leute nur einmal Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen, sind manche Personen bzw. Unternehmen Dauerkunden mit einem größeren Auftragsvolumen.
Deshalb ist es nur allzu verständlich, dass man diesen Kunden mehr Aufmerksamkeit schenkt, sich intensiv mit deren Fragen und Problemen auseinandersetzt und jederzeit für eine reibungslose Kommunikation sorgt. Genau mit dieser Aufgabe ist man als Key Account Manager beauftragt. Dieser leistet mit seiner Arbeit der Kundenbetreuung einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg.
In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zum Key Account Manager. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Aufgaben der Key Account Manager beauftragt ist, welche Skills dafür notwendig sind und durch welche Ausbildungen man ein Key Account Manager werden kann.
Ein Key Account Manager (deutsch: Betreuer von Schlüsselkunden) ist für die Betreuung der wichtigsten und umsatzstärksten Kunden eines Unternehmens verantwortlich. Er pflegt langfristige Geschäftsbeziehungen, vertritt Kundeninteressen intern und sorgt dafür, dass deren Anforderungen optimal erfüllt werden.
Dies ist eine der wichtigsten Positionen in jedem Unternehmen, denn gerade mit diesen sogenannten „Schlüsselkunden" wird oft der größte Umsatz erzielt. Dies gilt vor allem im B2B-Bereich, denn hier hat man meist wenige, dafür große Firmen, mit denen zusammengearbeitet wird.
In der heutigen Zeit wird die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden immer größer. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, muss die Beziehung zu diesen Kunden reibungslos ablaufen. Das Ziel ist es, den Umsatz mit Schlüsselkunden konstant zu halten oder weiter zu steigern.
Gerade in großen Unternehmen gibt es nicht nur einen Key Account Manager. Der Grund hierfür ist einfach: Wenn ein Key Account Manager mit der Betreuung von vielen wichtigen Kunden beauftragt ist, leidet womöglich die Kommunikation und die Betreuung. Da mit diesem Management allerdings genau das Gegenteil erzielt werden möchte, gibt es oft mehr Leute, die in dieser Position eingestellt werden.
Eine der geläufigsten Unterscheidungen ist hier zwischen national und international. Der nationale Key Account Manager ist mit der Betreuung von Kunden beauftragt, die aus derselben Region bzw. demselben Land stammen. Hierbei ist es wichtig, dass dieser gut mit dem regionalen Umfeld des Unternehmens und der Großkunden vertraut ist und somit auch bei solchen Fragestellungen Hilfe leisten kann.
Der Global Key Account Manager ist mit Kunden aus anderen Ländern beauftragt. Dies bedeutet, dass meist Fremdsprachenkenntnisse bzw. zumindest sehr gute Englischkenntnisse und ein Bewusstsein für kulturelle Unterschiede gefordert sind. Oftmals sind es die internationalen Kunden, die umsatzstärker und somit wichtiger sind, womit in der Regel der internationale Key Account Manager übergestellt ist.
Oftmals werden diese beiden Begriffe miteinander verwechselt, jedoch gibt es maßgebliche Unterschiede zwischen den beiden Job Positionen. Denn ein Sales Manager ist hauptsächlich im klassischen Vertrieb tätig, somit ist seine wichtigste Tätigkeit der Verkauf und die Neukundenakquise.
Auch der Key Account Manager ist in manchen Unternehmen mit der Neukundenakquise beauftragt, der Hauptfokus liegt jedoch hier in der Bestandskundenbetreuung und der Pflege der Kundenbeziehungen. Sie sind somit beide eine wichtiger Teil im Unternehmensvertrieb, arbeiten jedoch an verschiedenen Standorten der Verkaufskette.
Die Arbeit gestaltet sich in der Regel sehr abwechslungsreich. Zu den wichtigsten Aufgaben des Key Account Managers zählen:
Kundenbeziehungen pflegen: Regelmäßiger Kontakt und strategische Gespräche mit Großkunden
Probleme lösen: Schnelle Reaktion auf Anliegen und individuelle Lösungsfindung
Informationen bereitstellen: Kunden über relevante Produkte, Entwicklungen und Angebote informieren
Persönliche Beratung: Vor-Ort-Besuche und individuelle Betreuung der wichtigsten Accounts
Marktanalyse: Beobachtung von Trends, Wettbewerbern und technischen Entwicklungen
Der Key Account Manager ist damit beauftragt, die Kundenbeziehung zu den Top-Kunden des Unternehmens zu pflegen. Damit soll die Kundenzufriedenheit erhöht werden, was im Idealfall eine langfristige Bindung mit sich bringt.
Kostenlose Vorlage für HR-ProjektpläneKey Account Manager tragen große Verantwortung, da sie Kunden mit hohen Auftragsbudgets betreuen. In dieser Position ist ein seriöses Auftreten ebenso wichtig wie die Fähigkeit, eine Balance zwischen Unternehmenszielen und Kundenanforderungen zu finden.
Daneben arbeiten Key Account Manager auch in der Akquise von Neukunden, vor allem bei Messen und Events. Sie vertreten das Unternehmen nach außen und können potenzielle Großkunden detailliert über Produkte und Dienstleistungen informieren.
Da der Key Account Manager eine der wichtigsten Positionen im Unternehmen einnimmt, sind auch die Anforderungen an diese Position dementsprechend hoch. Dies bedeutet zunächst einmal eine starke fachliche Kompetenz. Jedoch muss hier dazu gesagt werden, dass es keine klassische Berufsausbildung für diese Position gibt.
Viele Leute finden den Weg in das Key Account Management, indem sie zuvor eine wirtschaftliche oder kaufmännische Ausbildung abgeschlossen haben. Dies kann ein Studium im Bereich BWL, VWL, Wirtschaftswissenschaften oder Sales Management sein. Hier gibt es verschiedene Diplom-, Bachelor- und Masterstudiengänge zur Auswahl.
Hier bekommt man ein gutes Fundament, welches für die Arbeit als Key Account Manager sehr hilfreich sein kann. Ein Muss ist es jedoch nicht für diese Position, denn es gibt auch viele KAM, die als Quereinsteiger gestartet haben. Wichtig sind eher folgende Faktoren:
Branchenerfahrung: Für die meisten Positionen im Bereich Key Account Management ist ein Know-How über die Branche gefordert. Dies bedeutet, dass man bereits eine mehrjährige Berufserfahrung mit sich bringen muss.
Erfahrung im Verkauf bzw. Vertrieb: Man steht als Key Account Manager jeden Tag im Kontakt mit Kunden und sollte hier jederzeit ein professionelles Auftreten zeigen. Dies erfordert viele Soft Skills, wie etwa ein gutes Verhandlungsgeschick und ein Einfühlungsvermögen für die Kundenbedürfnisse.
Reisebereitschaft: Auch wenn virtuelle Meetings bereits gang und gäbe sind, bevorzugen viele Kunden weiterhin einen persönlichen Kontakt. Eine gewisse Reisebereitschaft muss also gegeben sein.
Analysefähigkeiten
Flexibilität
Kommunikationsfähigkeiten
Eventuell interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse
Die Arbeit als Key Account Manager fordert von den Mitarbeitern, dass sie sich laufend weiterbilden. Denn aktuelle Kenntnisse über die Branche und potenzielle Entwicklungen sind sehr wichtig. Man sollte hier also ständig durch Marktforschung auf dem aktuellen Stand bleiben.
Aber auch das kaufmännische und fachliche Wissen sollte stets frisch bleiben. So gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten für Key Account Manager, die von offiziellen Instituten angeboten werden. Darunter zählen:
Forum für Führungskräfte
ILS
Fernakademie für Erwachsenenbildung
All diese Angebote bieten Lehrgänge für Key Account Manager, bei denen sogar ein IHK-Zertifikat bei erfolgreichem Abschluss ausgestellt wird. Hier ist zu beachten, dass oft Voraussetzungen notwendig sind, wie etwa eine mehrjährige Berufserfahrung oder eine relevante Ausbildung.
Das Berufsbild des Key Account Managers ist abwechslungsreich und stark durch Kommunikation und Kundenkontakt geprägt. Gleichzeitig braucht es ein hohes Maß an Organisation und Priorisierung. Wir möchten Ihnen daher zeigen, wie so ein typischer Alltag aussehen kann. Damit können Sie sich ein Bild darüber verschaffen und evaluieren, ob der Alltag überhaupt zu Ihnen passt. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen auch, wie Asana dabei ein stets hilfreicher Begleiter sein kann:
Der Tag beginnt mit einem Check der wichtigsten E-Mails, Kundenanfragen und internen Updates. Viele KAMs nutzen dabei Projektmanagement-Tools wie Asana, um einen schnellen Überblick über offene Aufgaben, Fristen und Kundenfeedback zu erhalten.
Jetzt ist Zeit für erste Telefonate oder virtuelle Meetings mit Kunden. Hier geht es z.B. um laufende Projekte, offene Anliegen oder strategische Gespräche. Follow-up-Aufgaben können direkt im Asana-Projekt dokumentiert werden, mit Notizen, Anhängen oder Deadlines.
Der KAM ist die Schnittstelle zwischen Kunde und internem Team. In dieser Phase stehen interne Meetings an: mit dem Produktteam, der Logistik oder dem Management, um Kundenwünsche zu besprechen oder Umsetzungsdetails zu klären.
Nach der Mittagspause wird an strategischen Themen gearbeitet. Welche Trends sind für den Kunden relevant? Gibt es neue Marktbegleiter? Mit Hilfe von Marktforschung und Berichten aus Asana werden wichtige Insights analysiert und dokumentiert.
Viele Key Account Manager sind auch unterwegs: Persönliche Kundengespräche oder digitale Präsentationen sind essentiell für die Beziehungspflege. Währenddessen hilft Asana, alle Gesprächsinhalte in Echtzeit festzuhalten und Aufgaben direkt anzulegen.
Zum Abschluss des Tages wird der Fortschritt in Asana aktualisiert, es werden Rückmeldungen eingetragen und das Reporting anhand klarer KPI vorbereitet, oft für das Management oder für wöchentliche Team-Syncs.
Organisieren Sie Ihre Arbeit mit AsanaFalls Sie mit dem Gedanken spielen, selber ein Key Account Manager zu werden, dürfte es sicherlich interessant sein, wie das Gehalt aussieht. Wie bei vielen ähnlichen Positionen im wirtschaftlichen Bereich gibt es hier keine klare Antwort, denn das Gehalt ist von der Erfahrung, der Position und der Branche abhängig.
Den Informationen von stepstone.de zufolge beträgt das Durchschnittsgehalt für Key Account Manager etwa 58.000€ pro Jahr, die meisten Jobs liegen zwischen einer Spanne von 50.900€ und 69.900€ pro Jahr.
Man kann allerdings sagen, dass das Einstiegsgehalt als Junior KAM (Key Account Manager) noch deutlich darunter liegen wird. Mit der Zeit wird sich das Gehalt jedoch dann der Berufserfahrung und somit dem Durchschnitt annähern.
Schlussendlich kann aber auch das Gehalt mit den Jahren noch höher werden. Senior Key Account Manager können hier also nach mehreren Jahrzehnten in dieser Position auch ein deutlich höheres Gehalt erwarten.
Da Key Account Manager im Vertrieb tätig sind, ergänzen häufig Provisionen und Boni das Grundgehalt. Mit Eifer und Ehrgeiz lässt sich das Einkommen dadurch wesentlich erhöhen, allerdings bringt dies auch einen gewissen Leistungsdruck mit sich.
Der Karriereweg im Key Account Management führt oft über vertriebsnahe oder kundennahe Rollen. Mit wachsender Erfahrung übernehmen Fachkräfte größere Kundenportfolios, komplexere Verhandlungen und mehr Verantwortung für Umsatz, Bindung und Entwicklung bestehender Accounts
Typische Karriereschritte im Key Account Management sind:
Senior Key Account Manager: Betreuung größerer Kundenportfolios mit höherer Umsatzverantwortung
Global Key Account Manager: Verantwortung für internationale Schlüsselkunden
Teamleitung: Führung eines KAM-Teams mit Personal- und Budgetverantwortung
Vertriebsleitung / Head of Sales: Strategische Verantwortung für den gesamten Vertriebsbereich
Entscheidend für den Aufstieg sind Branchenerfahrung, Verhandlungssicherheit und die Fähigkeit, Kundeninteressen klar in die Organisation zu tragen.
Key Account Manager werden vor allem dort gebraucht, wo Kundenbeziehungen langfristig, beratungsintensiv und wirtschaftlich besonders relevant sind. Typische Einsatzfelder sind:
Industrie und Fertigung
Software und IT
Pharma und Medizintechnik
Handel und E-Commerce
Professionelle Dienstleistungen
Finanzdienstleistungen
Je nach Unternehmen kann sich die Rolle deutlich unterscheiden. Manche Teams betreuen wenige sehr große Bestandskunden, andere verbinden Kundenbetreuung mit Vertragsverhandlungen, Marktbeobachtung und dem Ausbau bestehender Accounts. Spezialisierungen entstehen häufig nach Kundengröße, Branche, Produktlinie oder Vertriebsgebiet. So lässt sich die Betreuung gezielt an die Anforderungen der wichtigsten Kunden anpassen.
Wie schon zu Beginn angesprochen, ist diese Position sowohl im Unternehmen als auch im Projektmanagement sehr wichtig. Bei vielen Projekten wird eng mit Kunden zusammengearbeitet. Wenn dies wichtige Schlüsselkunden sind, ist es ratsam, einen Key Account Manager mit an Bord zu holen.
Dieser sollte so gut wie möglich in das Projekt eingebunden werden und mit allen notwendigen Informationen versorgt werden. Als Tool bietet sich hier Asana beispielsweise an. Hier können Sie den KAM zum Projekt hinzufügen und mit ihm alle Ressourcen teilen. Diese sind für ihn von überall aus abrufbar, was auch für Reisen sehr hilfreich ist.
Testen Sie Asana für das ProjektmanagementIm Arbeitsalltag eines Key Account Managers kommt es vor allem auf eines an: den Überblick über Aufgaben, Zuständigkeiten und nächste Schritte zu behalten. Wenn mehrere Abteilungen, Kundenprojekte und Fristen gleichzeitig koordiniert werden müssen, reichen E-Mails und Tabellen oft nicht aus. Hier setzt Asana an.
Ein konkretes Beispiel liefert Overstock.com. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, die Zusammenarbeit zwischen wachsenden Teams und Abteilungen effizient zu gestalten. Die Lösung: Asana wurde teamübergreifend als Standard-Tool eingeführt, und zwar organisch, ohne zentrale Vorgabe. Teams begannen eigenständig, ihre Produkteinführungen zentral zu planen, Fälligkeiten zu verfolgen und Verantwortlichkeiten zuzuweisen. Sogar das SEO-Team wurde bereits in der Planungsphase in gemeinsame Projekte eingebunden. Produkt-Roadmaps, digitales Marketing, Einzelgespräche und Teammeetings laufen seitdem an einem zentralen Ort zusammen. Das Ergebnis: Neue Teammitglieder finden sich schnell zurecht, die Abstimmung zwischen Abteilungen ist transparent und Informationen gehen nicht mehr verloren.
Wie Jaime Wilson, Senior Director of User Experience Design & Product bei Overstock.com, es beschreibt: Wer ein Asana-Projekt öffnet, versteht es auf den ersten Blick. Neue Mitarbeitende können sofort loslegen, ohne aufwendige Einarbeitung in das Tool. Das zeigt, wie wichtig eine klare, gemeinsame Arbeitsstruktur für Teams ist, die schnell und koordiniert handeln müssen. Die vollständige Kundenstory von Overstock.com zeigt, wie abteilungsübergreifende Transparenz in der Praxis funktioniert.
Für Key Account Manager bedeutet das: Ob Kundenprojekte, interne Abstimmungen oder strategische Planung, mit einer klaren Arbeitsstruktur in Asana lässt sich die Komplexität des Berufsalltags besser bewältigen. Wenn Sie diese Art von Transparenz für Ihre Kundenarbeit aufbauen möchten, können Sie mit Asana jetzt beginnen.
Zum Abschluss möchten wir noch einmal die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Key Account Management eingehen.
Ein Key Account Manager betreut die wichtigsten und umsatzstärksten Kunden eines Unternehmens und ist für den Aufbau langfristiger, profitabler Geschäftsbeziehungen verantwortlich.
Zu den Hauptaufgaben zählen die Pflege von Kundenbeziehungen, Problemlösung, strategische Kundenplanung und Marktanalyse. Der KAM fungiert als Schnittstelle zwischen Kunde und internen Abteilungen.
Es gibt keine klassische Ausbildung, der Einstieg erfolgt meist über ein wirtschaftliches Studium (BWL, Marketing) oder Berufserfahrung im Vertrieb. Ergänzend bieten Institute wie die IHK spezielle Zertifikatslehrgänge an
Das Durchschnittsgehalt liegt bei etwa 58.000 Euro brutto pro Jahr, mit einer Spanne von 51.000 bis 70.000 Euro je nach Erfahrung und Branche. Häufig kommen Provisionen und Boni hinzu.
Der Sales Manager fokussiert sich auf Neukundengewinnung, während der Key Account Manager bestehende Großkunden langfristig betreut und entwickelt.
Typische Tools sind CRM-Systeme zur Kontaktverwaltung sowie Projektmanagement-Tools wie Asana, um Kundenprojekte zu strukturieren und Aufgaben transparent zu koordinieren
Möchten Sie Ihre Kundenprojekte und Teamarbeit an einem zentralen Ort organisieren? Jetzt beginnen und entdecken Sie, wie Asana Ihren Arbeitsalltag als Key Account Manager vereinfacht.